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Jahreskreis im Medizinrad 

25 Dec 2019

Zur Wintersonnenwende - 22.12.19

Die Geburt des neuen Jahresrades geschieht in diesen Stunden.

Früher erzählte man sich das zur Wintersonnenwende die Sonne so tief hinabsinkt, so das man sie auf dem Bergkamm im richtigen Moment einfangen könnte. 

Die Erdmutter und Vater Himmel (Sonne) kommen sich in dieser Zeit sehr nahe. 
Es sind magische Zeiten die damit einhergehen. 
Alles steht still( Spinnräder) die Arbeit ruht während der Rauhnächte.
25 Dec 2019
12 Dec 2019

Zum Mond des langen Schnees (nach dem Medizinrad von Sun Bear)

Zum Mond des langen Schnees (nach dem Medizinrad von Sun Bear) 
kommt man bei Medizinwanderungen der Quelle bereits sehr nahe. 
Spüre in die Natur hinein und Du wirst feststellen das zugleich mit dem Vergehen des alten Jahres die Geburt des neuen Jahres ansteht. 
Je näher wir an die Wintersonnenwende heranrücken desto mehr vermischen sich beide Phasen. Licht und Schatten....
12 Dec 2019
17 Nov 2019

Der Jahreskreis nähert sich dem Ursprung

Nachdem wir Samain um den 1. November als Mondfest zelebriert haben, geht der Jahreskreis seinem Ende aber auch Neuanfang entgegen. 

Die Dunkelheit zieht übers Land aber die Quelle leuchtet wie die schmale Sichel des Neumondes und kündigt den Neuanfang des Jahreskreises bereits an. 
Es ist eine ganz besondere Zeit noch bis zum Jahreswechsel. 

Zum Mondfest Samain erlegt der Schwarze Gott als Jäger den Sonnenhirsch und verbannt die Vegetation in sein unterirdisches Reich. Es herrscht Winterschlaf für Tiere und Pflanzen.
17 Nov 2019
13 Oct 2019

Die Schmetterlingstramete

In Zeit der Transformation ein guter Begleiter um allerlei unerwünschte Spirits mit Krankheiten als Nebenwirkung fernzuhalten. Wusstest Du, das Du Dich mit dieser Deva verbinden kannst, mein Tip besuche den Pilz im Wald, reiße ihn nicht heraus und verbinde Dich vor Ort mit dem Pilz. Er wird Dir dann zeigen wenn er Dich angenommen hat.
13 Oct 2019
28 Sep 2019

Der Schopftintling - Pilzdeva der Transformation 

Wer kennt nicht den Schopftintling, auch Tintenpilz genannt der im Herbst teils in Massen auf Wiesen und naturbelassenen Flächen hervorsprießt. Anfänglich, in der Zeit der Jugend ist er dem Champions sehr ähnlich. Sehr rasch jedoch verändert sich diese Pilzdeva und zerfließt zu schwarzer Tinte. 

Wenn ich mich mit dieser Pilzdeva schamanisch verbinde, lehrt sie mich die Transformation im Herbst, Während der Fruchtkörper unansehnlich zerfällt, existiert die Seele des Pilzes weiter, sie bildet ein Pilzgeflecht im Boden ähnlich den Spinnfäden unserer Lebenslinien.

Wenn es uns schwerfällt mit dem Thema Tod und Transformation umzugehen, können wir von dieser Pilzdeva lernen, denn nur unsere materielle Körperhülle vergeht im Herbst des Lebens, unsere Seele jedoch bleibt bestehen und aus der Quelle des Winters entsteht ein neues Leben, der Schopftintling zeigt dies sehr anschaulich.

15 Sep 2019

Herbst die Jahreszeit der Transformation

Eine Pflanzenpuja und Gedanken zum Herbst.

Untrügliche Boten des Herbstes kann man bei uns auf den Wiesen und Wäldern antreffen, die Herbstzeitlose.

Es ist für mich die Zeit der Transformation vom Leben zum Tode, die Herbstzeitlose auch „Winterempfang“ genannt ist die Botin zur Ankündigung dieser Transformation. 

Im Herbst schließt sich der Jahreskreis mit dem Tode allen irdischen Lebens nach dem schamanischen Medizinrad.

Der Jahreskreis im Medizinrad

Aber ohne dem Ende gäbe es keinen Anfang in der Winterzeit, der Zeit der Neugeburt, der Quelle.

Davon erzähle ich aber erst wenn wir im Jahreskreis weiter vorangeschritten sind.

Die Herbstzeitlose 

ist schon immer eine Pflanze die aufgrund ihrer Giftigkeit außerhalb des geschützten Hages wuchs.

Denn wenn Nutztiere zuviel von dieser Pflanze frassen wurden sie krank. So hatte Sie ihren Platz anfänglich außerhalb des Hages. Sie wachsen gerne in der wilden und ungezähmten Seite der Natur und helfen dort den Schamanen und Hagezussen bei Naturritualen des Herbstes.

So habe ich die Herbstzeitlose auch hinter den Heckengehölzen wie Schlehe, Hagebutte und Weißdorn angetroffen.

Auch der Hag kündigt den Jahreszeiten Wechsel an, die Beeren sind reif und spenden uns eine willkommene Nahrung die uns auch über den Winter mit Vitaminen versorgt. 

Der Schwarzdorn

„die Schlehe“ oder auch Schlehdorn gilt gemeinhin auch als Stärkungsmittel.

So können diese Beeren gesammelt und auf verschiedene Arten, z. B. In Alkohol konserviert werden. 


Die Transformation,

die natürlich auch die Beeren in der freien Natur betrifft lässt sich dadurch etwas verzögern so das Du von den Beeren auch in der dunklen Jahreszeit genießen kannst.

Außerdem bewirkt die Transformation, das die Schlehe nach dem ersten Frost an Bitterkeit verliert. Es ist fast so, dass sich die Schlehe im Gegensatz zum Menschen auf diese Transformation freut, ihre Verbitterung nimmt mit dem Vergehen ab. Da kann der Mensch viel von teilhaben, der er ja eher mit dem Alter mehr und mehr verbittert. 

Diese Erkenntnis aus der Natur bezeichne ich als Naturmentoring.


Puja

Ein gutes Ritual zum Empfang der Transformation ist eine Pflanzenpuja.

Ich selbst bitte die Pflanzendeva mit Hilfe einer Puja, mich auf den kommenden Winter einzustimmen mir die Kraft für die Transformation zu geben.

Dazu sammle ich behutsam eine Handvoll Beeren von Schlehe, Weißdorn, Hagebutte und Holunder und lege diese an einen ruhigen Naturplatz für das Ritual aus. 

Mit einer Mischung von Beifuß, Wacholder und Salbei als Räucherritual schaffe ich einen heiligen Raum für die Puja.

Nun kann ich mich jeder einzelnen Pflanze in Ruhe widmen und eine seelische Verbindung aufnehmen.

Eine schamanische Meditation mit Hilfe der Trommel, das Reisetier des Schamanen, knüpft die Verbindung zur Planzenseele.

Zuletzt verbinde ich mich mit der mächtigen Herbstzeitlose um Kraft für die Transformation zu erhalten.

Nach dem der Rauch abgezogen ist und die Trommel verstummt und ich die Puja beende, bedanke ich mich bei den Pflanzendevas und gehe zufrieden und für die kommende Transformation gut vorbereitet nach Hause.

Solche kleinen Rituale kannst auch Du abhalten, probiere es doch einfach mal aus.

15 Sep 2019
Räucherritual mit einer Räuchermischung aus Salbei, Wacholder und Beifuß
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Uwe Schmidt